China und wir - wir und China

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir freuen uns, Sie am 27. Februar 2020 ab 16h im Landeshaus begrüßen zu dürfen. Unsere veranstaltung "China und wir - Wir und China" richtet sich an eine breite Öffentlichkeit.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldung bitte bis zum 20. Februar 2020 (Buchungsnummer WEL0099) über den folgenden Link:

 

www.secure-lernnetz.de/formix/index.php?view=0-3

 

Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schularten sind willkommen und erhalten für die Teilnahme einen Fortbildungsnachweis.

 

Wir freuen uns auf eien rege Diskussion bei einer köstlichen Erfrischung und bei Häppchen im Anschluss an die Podiumsdiskussion mit Open End!

 

Herzliche Grüße

A. Messner

 

 

Einladung: 

                                                                                                                                                                                                        

            

 

 

 

Artikel aus "Schule Aktuell":  
 

 

 

"Mit China zum Weltbürger

 

Der Experte formulierte es in einem Satz: „Wenn wir Weltbürger haben wollen, müssen wir früher Chinesisch in den Schulen anbieten“, sagte Prof. Helwig Schmidt-Glintzer vom Chinazentrum Tübingen auf der jüngsten Veranstaltung „China und wir – wir und China“ in Kiel. In Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hatte das Bildungsministerium ins Landeshaus eingeladen. Das Echo der rund 100 Gäste auf diesen Satz fiel positiv auf. In welchen Jahrgangsstufen soll das Fach Chinesisch angeboten werden? Kann dies an allen Schularten eingeführt werden? und Gibt es ausreichend ausgebildete Lehrkräfte? wollten sie wissen.

„China-Kompetenz“ ist das Zauberwort. Diese Kompetenz ist komplex und umfasst unter anderem die Kenntnis des Landes, seiner Geschichte, seiner Kultur und seiner Sprache. Claudia Friedrich ist Lehrerin für Chinesisch am Coppernicus Gymnasium in Norderstedt und am Gymnasium Glinde und zugleich nebenamtliche Fachaufsicht Chinesisch für Schleswig-Holstein. Regelmäßig reist sie nach China: „Ich habe immer gerne Kolleginnen und Kollegen von anderen Schulen mit dabei, die ganz herausragende Informationen, Eindrücke, Erfahrungen und Kontakte mit zurück an unsere Schulen nehmen“, betonte sie. Eine, die mit viel Begeisterung von ihrer ersten Reise nach China zurückgekehrt ist, ist Tanja Schwarz von der Jacob-Struve-Schule Horst. Sie ist eine von fünf schleswig-holsteinischenLehrkräften, die im vergangenen Jahr am Multiplikatorenaustausch Deutschland-China des Pädagogischen Austauschdienstes teilgenommen hat. Vorbereitet hat sie sich mit einem privaten Sprachtrainer, die Verständigung mit der Gastfamilie sei auf vielen Wegen möglich gewesen. Geblieben ist nach vielen persönlichen Begegnungen eine spürbare Faszination. „Wann fahren wir nach China?“ sei die Frage ihrer Schülerinnen und Schüler an der Gemeinschaftsschule. „Jetzt brauchen auch wir auch an unserer Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, Chinesisch-Unterricht anbieten zu können“, betonte sie. In Schleswig-Holstein gibt es seit dem 1. August 2019 Fachanforderungen Chinesisch für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II. Ziel ist es, auf diese Weise Chinesischunterricht zunehmend an den weiterführenden Schulen im Lande zu implementieren. Bisher gibt es landesweit jedoch nur zwei grundständig ausgebildete Chinesisch –Lehrkräfte mit der Fakultas für die Sekundarstufe I und II an allgemein bildenden Schulen. Mit dem Chinazentrum an der CAU hat Schleswig-Holstein Expertinnen und Experten im Land. Prof. Dr. Angelika Messner, Leiterin des Chinazentrums und Mitveranstalterin, unterstützt die Anstrengungen des Bildungsministeriums. „Die Verbreitung chinesischer Sprachkenntnisse in Deutschland ist kaum messbar. Die Geschichte des bevölkerungsreichsten Landes der Erde spielt im Unterricht bestenfalls als Spielball europäischer Kolonialmächte oder als Schlachtfeld des Kalten Kriegs eine Rolle.“

Die vielen Fragen und Anregungen der Veranstaltung will Bildungsstaatssekretärin Dr. Dorit Stenke aufgreifen. „Ich habe mitgenommen, dass es an vielen Stellen ein intensives Interesse am Fach Chinesisch gibt und den Wunsch, mehr Lehrkräfte dafür zu gewinnen.“"

("Schule Aktuell" Schleswig-Holstein Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Ausgabe März 03/2020, Seite 11)