Beitrag aus Forschung und Lehre 6/18

11.06.2018

Bund und Länder streben Förderung der China-Kompetenz an

Studie verweist auf Fortschritte und Defizite. Deutsche lernen zu selten Chinesisch, studieren zu wenig und zu kurz in China.

Die internationale Bedeutung der Volksrepublik China nimmt stetig zu, nicht nur im politischen und wirtschaftlichen Bereich, sondern auch im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Auswärtige Amt (AA) wollen daher gemeinsam die China-Kompetenz in Deutschland weiter fördern und ausbauen. Das Mercator Institute for China Studies (MERICS) stellt dazu heute in Berlin bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung von BMBF, KMK und AA seine Publikation „China kennen, China können. Ausgangspunkte für den Ausbau von China-Kompetenz in Deutschland“ vor. Zur China-Kompetenz gehören vor allem Sprachkenntnisse, aber auch Landeskenntnisse und interkulturelle Kompetenzen; all diese Kompetenzen können am besten bei Aufenthalten in China erworben werden.